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Cover Marion Dotter; Stefan Wedrac

Der hohe Preis des Friedens

Geschichte der Teilung Tirols. 1918 bis 1922

978-3-7022-3711-0
2018 Tyrolia
344 Seiten
151 sw Abb., 6 Übersichtskarten
22.5 cm x 15 cm
Sofort versandfertig oder abholbereit in der Tyrolia Innsbruck, Maria-Theresien-Straße 15
27.95 EUR


Beschreibung
Grenzziehung per Geheimvertrag – die dramatische Geschichte Tirols zwischen 1918 und 1922

Die Teilung Tirols 1918 ist untrennbar mit dem Ersten Weltkrieg und dessen Verlauf verbunden. Zu Kriegsbeginn blieb das Königreich Italien vorerst neutral, verhandelte jedoch hinter den Kulissen mit den Mächten der Entente über mögliche Gebietszugeständnisse im Falle eine Kriegseintritts. Im April 1915 war dann das Ziel der italienischen Diplomatie erreicht: Im Londoner Geheimvertrag wurde dem noch relativ jungen Staat unter anderem der überwiegend deutschsprachige, südliche Teil Tirols bis zur Brennergrenze zugestanden. Im Jahr 1918 schließlich erfolgte der Zusammenbruch der Monarchie, in den letzten Tagen vor dem Waffenstillstand in der Villa Giusti hatte die Dritte Piave-Schlacht die entscheidende Wendung für Italien gebracht.
Für Tirol begann nur wenig später ein traumatischer und dramatischer Prozess, im Zuge dessen zwischen dem nördlichen und südlichen Landesteil eine neue Staatsgrenze gezogen wurde. Diese Teilung Tirols jährt sich im Herbst 2018 zum 100. Mal. Zeit also für eine neue Publikation, die eben diesen Prozess der Teilung wissenschaftlich fundiert und auf der Basis neuester Erkenntnisse betrachtet. Im Rahmen der klassischen Diplomatiegeschichte wird dabei auch auf soziale, wirtschaftliche und mentalitätsgeschichtliche Aspekte der Teilung Tirols eingegangen werden. Zahlreiche Dokumente, Briefe und Fotografien geben einen tieferen und unmittelbareren Eindruck dieser für die Tiroler Geschichte des 20. Jahrhunderts entscheidenden Ereignisse.

Verfasser
Dotter Marion
Marion Dotter, Mag., geb. 1991 in Wien, studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte betreffen die Geschichte der Habsburgermonarchie sowie jene der österreichisch-italienischen Beziehungen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Im Moment arbeitet sie an einer Dissertation zum österreichischen Adel an der LMU München.

Wedrac Stefan
STEFAN WEDRAC, Dr., Historiker an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Arbeitsschwerpunkte: Geschichte der späten Habsburgermonarchie; Geschichte der Krankenkassen; Geschichte Italiens und der Italiener in Österreich-Ungarn; Geschichte Triests; Erster Weltkrieg; Rechtsund Justizgeschichte 1918-1945.

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