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Der Weiße Tod im Ersten Weltkrieg

Der Weiße Tod im Ersten Weltkrieg

Lawinenkatastrophen an der Dolomitenfront 1915–1918. Eine wissenschaftliche Untersuchung der Lawinenopfer im Gebirgskrieg, basierend auf Kriegsakten und moderner Lawinenkunde

von Siegfried Sauermoser

Hardcover
240 Seiten; ca. 120 farb. und sw. Abb.; 24 cm x 17 cm
1. Auflage
Sprache Deutsch
2026 Tyrolia
ISBN 978-3-7022-4394-4

Seit Jahrzehnten hält sich in der Literatur die Zahl von bis zu 60.000 Soldaten, die im Ersten Weltkrieg an der Dolomitenfront den Lawinentod fanden. Doch was ist dran an diesem „weißen Tod“? Dr. Siegfried Sauermoser, ausgewiesener Lawinenexperte, räumt in seiner fundierten Untersuchung mit langjährigen Mythen auf.
Basierend auf seiner Dissertation und der akribischen Auswertung von Kriegsakten, Truppentagebüchern und Wetterdaten der Jahre 1915 bis 1918, beleuchtet er die tatsächlichen Geschehnisse zwischen dem Stilfserjoch und den Julischen Alpen. Dabei deckt er die enorme Diskrepanz zwischen literarischen Schätzungen und den historischen Fakten auf und erklärt, wie Zensur und spätere Legendenbildung das Bild dieser Katastrophen verzerrt haben.
Ein interdisziplinäres Werk, das Geschichtswissenschaft, Meteorologie und moderne Lawinenkunde verknüpft und durch Vor-Ort-Begehungen die dramatische Situation der Soldaten an den Originalschauplätzen greifbar macht.

Siegfried Sauermoser

Siegfried Sauermoser war 40 Jahre bei der Wildbach- und Lawinenverbauung in Tirol tätig und trat 2017 als deren Leiter in den Ruhestand über. In der Folge befasste er sich intensiv mit der Problematik der Lawinenopfer im Ersten Weltkrieg. Die Ergebnisse seiner Forschungen wurden 2021 in Rahmen seiner Dissertation publiziert, die nun wiederum die Basis für dieses Buch bildet.

Hersteller: Verlagsanstalt Tyrolia Gesellschaft m. b. H
Exlgasse 20, 6020 Innsbruck AT
E-Mail: buchverlag@tyrolia.at, Telefon: +43 (0) 512 2233 - 2201

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