Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bieten und erlauben das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
item1 item2 item3 item4
  • Warenkorb
  • Login
Sie befinden sich hier: Home > Suche > Das Gestapo-Lager Innsbruck-Reichenau
WarenkorbIn den
Warenkorb
Cover Johannes Breit

Das Gestapo-Lager Innsbruck-Reichenau

Geschichte, Aufarbeitung, Erinnerung

978-3-7022-3570-3
2017 Tyrolia
200 Seiten
33 sw Abb.
22.5 cm x 15.5 cm
Sofort versandfertig oder abholbereit in der Tyrolia Innsbruck, Maria-Theresien-Straße 15
24.95 EUR


Beschreibung
Über das Lager vor unserer Haustür

Das Lager Reichenau in Innsbruck-Reichenau wurde im August 1941 im Auftrag des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) Berlin in Zusammenarbeit mit dem Landesarbeitsamt Innsbruck errichtet. Bis zum Sommer 1942 diente es seinem ursprünglichen Zweck als Auffanglager für italienische Zivilarbeiter, die aufgrund der zunehmenden Bombenangriffe im Jahre 1942 auf die deutschen Industriezentren nach Italien zurückkehrten. Diese sollten im Lager Reichenau gesammelt und dem Arbeitsamt als Zwangsarbeiter zugeführt werden. Gegen Ende des Krieges wurden zunehmend auch politische Häftlinge der Gestapo Innsbruck in der Reichenau gefangen gehalten. Ab 1943 diente das Lager auch als Durchgangslager für Juden aus Norditalien auf dem Weg ihrer Deportation, die seit 1944 vielfach aus dem Durchgangslager Bozen kamen. Insgesamt waren im Lager Reichenau rund 8500 Personen inhaftiert, von denen nachweislich 130 Menschen ermordet oder durch unmenschliche Behandlung den Tod fanden.
Dieses Buch ist die erste umfassende Abhandlung über das von der Geheimen Staatspolizei verwaltete Arbeitserziehungs- und Anhaltelager. Nicht nur dessen wechselvolle Geschichte wird darin beleuchtet werden, sondern auch die juristische und politische Aufarbeitung des Geschehenen nach dem Krieg. Vervollständigt wird der Band durch zahlreiche Zeitzeugeninterviews, die noch nie in dieser Form publiziert wurden und begreiflich machen, wie sich das Leben für die Gefangenen im Lager gestaltete.

Tipps:
Die erste Monografie zum Thema
Tiroler Zeitgeschichte packend und anschaulich erzählt


Verfasser
Johannes Breit, Filmemacher aus Leidenschaft, angehender Historiker, veröffentlichte bereits mehrere filmische Arbeiten zu den Themen Migration sowie Arbeitserziehungslager im Dritten Reich, 2008 erschien sein Film über das Lager Reichenau mit dem Titel: „Es ist besser, nicht zu viel um sich zu schauen. Das Arbeitserziehungslager Innsbruck-Reichenau 1941-1945“

Portofreie Lieferung

MEHR ZUM BUCH